Simone, 29: „Sophia, der Tod und ich“ im Alten AKH

Lesesommer 2016 (3): Während der Sommermonate 2016 präsentiert euch Books in Vienna WienerInnen mit ihren Lieblingsbüchern an ihren Lieblingsleseplätzen. Für Teil 3 haben wir uns mit Simone und ihrem Lieblingsbuch im Alten AKH getroffen.

Für ihr Studium ist Simone oft am Uni Campus im Alten AKH unterwegs, da bieten sich zwischendurch ein paar ruhige Minuten mit einem Buch auf einer der Wiesen an. Vor allem Musikerbiografien, Phantasy und Krimis/Thriller haben es ihr angetan. „Zum Beispiel Bücher von Wolf Haas oder Austrofred, bei denen man das Gefühl hat, dass man nur eine Stunde gelesen hat, weil sie so flüssig zu lesen sind“, erklärt Simone. Ihr aktueller Favorit heißt Sophia, der Tod und ich von Thees Uhlmann.

Mit dem norddeutschen Sänger und Autor machte sie schon Bekanntschaft, als dieser noch mit seiner Band Tomte auf Tour war und unter anderem in der Wiener Arena Station machte. Heuer hat sie ihn zum ersten Mal als Buchautor live erlebt. „Ich habe Thees bei seiner Lesung beim Donaukanaltreiben gesehen und dort ist er total sympathisch rübergekommen“, erzählt Simone. In Sophie, der Tod und ich geht es um den Hauptprotagonisten, der sich gemeinsam mit seiner Ex-Freundin Sophia und dem Tod auf einen Roadtrip zu seinem Sohn Johnny macht. Ihre Reisegespräche drehen sich dabei rund um fundamentale Themen des Lebens wie die Liebe, Freundschaften sowie den Lakritzgeschmack von Asphalt. Was Simone am Roman des norddeutschen Sängers und Autors schätzt? „Sein Schreibstil ist ein bisserl so wie er selbst, total locker und leicht. Das taugt mir.“ Sophia, der Tod und ich ist das erste literarische Werk von Uhlmann, das Simone in die Finger bekommen hat. Das 2006 erschiene Tour Tagebuch von Tomte (Die Schönheit der Chance) steht auch noch auf ihrer To-Read-List.

Simone musste übrigens trotz Besuch der Lesung einen kleinen Umweg über den gut sortierten Buchhandel gehen, um an ein Exemplar von Sophia, der Tod und ich zu kommen. „Bei der Lesung am Donaukanal hatte er keine Bücher dabei, weil ihm diese nach einer Lesung in der Schweiz vom Zoll abgenommen worden sind. Dadurch konnte ich mir auch kein Exemplar von ihm signieren lassen.“ Wer Wien-Fan Thees Uhlmann kennt, weiß, dass sich wohl schon bald eine Gelegenheit finden lassen wird, um dies nachzuholen.

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